Presse

Nachlese Lauf 1&2 im 33ten internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cup

Obwohl sich der MSC Pyhrn-Priel alle Mühe gab mit neuer Kurssetzung und repariertem Asphaltbelag, was von den Aktiven auch sehr positiv aufgenommen wurde, die Attraktivität zu steigern wurde man beim Auftakt des 33ten internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cups nicht belohnt und so blieben die Teilnehmerzahlen an beiden Tagen des Raceweekends doch hinter den Erwartungen zurück. Gründe waren vermutlich die Wetterlage und die Terminüberschneidung mit dem Rechbergrennen, aber vor allem in der Kategorie Race mussten auch einige Stammfahren aufgrund von technischen Problemen oder Defekten nach dem ÖM-Auftakt in Teesdorf w.o. geben. Wer trotz der widrigen Wetterbedingungen in die Pyhrn-Eisenwurzen kam brauchte sein Kommen nicht zu bereuen und bekam tollen Slalomsport geboten.
Gruppe Street:
Günter Kuchta (MSC-Haag) durfte sich mit dem neuen Arbeitsgerät gleich über einen Auftaktsieg und einen dritten Platz in der Klasse 1 bis 1600ccm freuen. Für Reinhard Schatzl (Triple-X-Racing) lief es genau gegengleich, Rang drei zum Auftakt und Sieg im zweiten Lauf. Die Konstante am Podest hieß Werner Himsl, der sich zwei Mal Rang zwei sichern konnte. Mit einem Doppelsieg in der Klasse 2 bis 2000cmm startete Hans Brei in die neue Saison und es gab niemanden der dem sympathischen Wiener diesen Erfolg nicht vergönnte. Rang zwei ging an beiden Tagen an Norbert Forster vor Franz Kollmann. In der Klasse 3 über 2000ccm war Manfred Auinger (PSV-Linz) nur samstags als Alleinunterhalter unterwegs.
Gruppe Sport:
Harald Kern (MSC Pyhrn-Priel) vor Martin Eilmer lautete die Reihung an beiden Tagen in der Klasse 4 bis 1400ccm. Mario Biebl (Arbö RT-Steyrtal) komplettierte hier am ersten Tag das Podium. Günter Ruschitzka (Ruschi Motorsport) hieß der erste Saisonsieger in der Klasse 5 bis 1600ccm vor Raphael Kapeller und Tobias Großalber (Großalber Motorsport). An Tag zwei trat Ruschitzka nicht an womit die Reihung Kapeller vor Großalber lautete. Christian Kitzler (MSC-Pyhrn Priel) und Martin Walcher lieferten sich an beiden Tagen ein spannendes Duell um den Sieg in der Klasse 6 bis 2000ccm, wobei zuerst Walcher um 46 Hundertstel die Nase vorne hatte, anderntags Kitzler um 57 Hundertstel. Rang drei ging jeweils an Bettina Forster (MSC Pyhrn-Priel) womit sich der Veranstalterclub über zwei weitere Podestplätze freuen durfte.
Zwei Siege in der Klasse 7 über 2000ccm feierte Alexander Schwaiger, wobei er vor allem am zweiten Tag extrem starke Zeiten in den Asphalt brennen konnte. Rang zwei ging beide Male an Herbert Sommer (Oideisenfreind), einmal vor Christian Huber (Auto Huber Enns) und einmal vor Harald Kern. Andreas Reithmayr hatte in der Klasse 8 Sammelklasse am Samstag noch seine Probleme und musste gleich drei Hutfehler in die Wertung mitnehmen, am Sonntag blieb er dann aber fehlerfrei und konnte den Abstand auf Doppelsieger Martin Bointner deutlich verringern.
Gruppe Race:
Gerhard Millauer feierte im neu aufgebauten Suzuki-Swift eine gelungene Premiere in der Klasse 9 bis 1400ccm. Zum Auftakt auf Rang zwei hinter Gerhard Nell (Arbö Team Steyr), gelang im Sonntagsrennen bereits der erste Sieg. David Madlmayr präsentierte sich mit den Plätzen drei und zwei ebenfalls stark und Johann Zöttl (Arbö Team Steyr) durfte sich sonntags über seinen ersten Podestplatz im Honda-Civic freuen. Philipp Raab (Junior Racing Team) gewann an beiden Tagen die Klasse 10 bis 1600ccm, wobei leider Teamkollege Thomas Holzinger am Samstag sein einziger Gegner an diesem Wochenende blieb. Bei rutschigen Bedingungen am Samstag konnte Martin Walcher im Peugeot Stefan Senoner (MSC-Schönau am Königsee) sensationell den Sieg in der Klasse 11 bis 2000ccm wegschnappen, tags darauf drehte dieser aber den Spieß um und holte sich den obersten Stockerlplatz. Rang drei ging beide Male an Adrian Katzengruber(MSC Pyhrn-Priel) vor Christian Fesl (Triple-X-Racing) im neuen Clio der leider jedes Mal Hutfehler in der Wertung hatte. Zum Auftakt konnte Alexander Schweiger in der Klasse 12 über 2000ccm das Brüderpaar Huemer sprengen und sich 38 Hundertstel hinter Patrick und eine Zehntel vor Hannes auf Rang zwei platzieren. Sonntags sicherte sich dann Jungpapa Hannes Huemer seinen ersten Saisonsieg vor Patrick und Schwaiger. Christian Kellermayr (KC-Motorsport) konnte in der Klasse 13 Sammelklasse mit tollen Zeiten glänzen und blieb an beiden Tagen siegreich. Samstags griff auch Richard Dicketmüller (PSV-Linz) ins Lenkrad und holte Rang zwei.
Im Twingo-Cup wurde wie gewohnt mit dem Messer zwischen den Zähnen gekämpft. Das erste Saisonpodium lautete Mario Perner (FTP Team Steyr) vor Helmut Tremetsberger und Gerhard Hirnschrodt. Beim zweiten Lauf wurden die Karten neu gemischt und Hirnschrodt gewann 41 Hundertstel vor Markus Rötzer und Perner.
Weiter geht es mit dem dritten Lauf am 7.Juli in Melk, wo der 33ten internationale oberösterreichische Automobilslalom-Cup erstmals auf dem Wachauring zu Gast sein wird. Thomas Leichtfried und dem Verein ÖAMTC-Fahrtechnik gilt an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön für die Möglichkeit dort einen OÖ-Cup-Lauf parallel mit der Slalom-ÖM zu veranstalten. Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter auch mitspielt, dann darf mit einem Starterfeld jenseits der 150er-Marke gerechnet werden!
Bericht: DI Martin Dall
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Saisonvorschau 33ter internationaler Oberösterreichischer Automobilslalom-Cup

Mit dem „Raceweekend“ in Spital am Pyhrn startet die 33te Auflage des internationalen oberösterreichischen Autoslalom-Cups am 27/28.April in die neue Saison, wo der Veranstalter MSC Pyhrn Priel mit einer neuen Kurssetzung und repariertem Belag auf die Teilnehmer wartet.
Ebenfalls neu ist die Homepage des Cups, welche in vielen Stunden Arbeit von Christian Kellermayr und Bernhard Hamedinger, besser bekannt als „Sam“ und vielen noch ein Begriff durch seine hochwertigen Kalenderfotos (www.motorsport-austria.com), gestaltet wurde.
Weniger öffentlich aber nicht minder wichtig arbeiten auch Roland und Richard Dicketmüller schon seit Wochen die Datenbank des Nennprogrammes durch um einen möglichst reibungslosen Saisonstart zu ermöglichen. Die neue Klassen- und Divisionseinteilung hat natürlich auch zur Folge, dass alle TeilnehmerInnen eine neue Startnummer zugewiesen bekommen und teilweise in andere Klassen eingeteilt werden müssen. Wer sich nicht also nicht ganz sicher ist in welche Klasse sein Fahrzeug einzuteilen ist sollte besser ein paar Minuten früher zur Nennung kommen. Die Offiziellen des Cups stehen hier gerne mit Rat und Tat zur Seite!
In sportlicher Hinsicht hat der Veranstalterclub heuer neben Bettina und Johann Forster, Georg Schlader, Harald Kern und Adrian Katzengruber mit Christian Kitzler ein weiteres heißes Eisen im Feuer, aber die Lokalmatadore werden auch 2019 wieder auf starke Konkurrenz treffen. Miko Gorniak hat beim Raceweekend 2018 erstmals Slalomluft geschnuppert und hat sich nun den höchst erfolgreichen Renault Clio von Christan Fesl (Triple-X-Racing) zugelegt. Fesl selbst wird 2019 in das Lenkrad des Ex-Alfred Fischer Renault Cup-Clio greifen und somit einen Divisionswechsel vollziehen. Ebenfalls zu den Rennfahrzeugen wechseln wird Alexander Neusiedler (Oberhof Motorsport), der den Ex-Pirkfellner Honda Civic von Alexander Rossi übernommen hat. Einen Klassenwechsel haben auch Jürgen und Patrick Wendolsky (Wendolsky Motorsport) vollzogen. Beide haben sich je einen VW Polo bzw. Audi 50 von Andreas Teufel angelacht und konnten damit bereits erste Erfolge feiern.
Fast überall wurde über den Winter in den Garagen kräftig getüftelt und geschraubt. Alexander Schardt und Christian Lindinger (beide MSC Wels) befinden sich kurz vor der Fertigstellung ihres neuen Kompressormotors für den Mazda MX-5 und im Opel Kadett von Hannes und Patrick Huemer werden ab 2019 die Gänge sequentiell gewechselt. Gerhard Millauer schraubt seit Wochen unermüdlich am Ex-Lattner Suzuki um ihn für den Saisonstart fertig zu bekommen, alternativ kommt der bewährte Swift aus dem Vorjahr zum Einsatz.
Einen neuen Gesamtsieger wird es auf jeden Fall im Twingo-Cup geben. Günter Kuchta hat nach zwei Titelgewinnen seinen Twingo verkauft und wird mit einem Citroen C2 in der Gruppe Street antreten, wo er natürlich an die bisherigen Erfolge anknüpfen möchte. Wer 2019 die Topfavoriten sein werden kann man zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abschätzen. Spannend wird es sicher und die tatsächlichen Kräfteverhältnisse wird man ohnehin erst nach dem Raceweekend kennen.
Insofern kann man nur hoffen dass auch das Wetter mitspielt, dann steht einem spannenden Saisonauftakt vor dem herrlichen Panorama der Pyhrn-Eisenwurzen nichts mehr im Wege!
Bericht: DI Martin Dall
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

OÖ-Cup News 3/2019
Stillstand bedeutet Rückschritt und so wartet der internationale oberösterreichische
Automobilslalom-Cup auch in seiner 33.ten Auflage wieder mit zahlreichen Neuerungen auf. Die
umfassendste davon ist sicher die nunmehrige Einteilung der Fahrzeuge in die Divisionen
„Street“, „Sport“ und „Race“ nach Muster der österreichischen Slalom-Staatsmeisterschaft, mit
dem Unterschied einiger zusammengelegter Klassen. Auch das technische Reglement wurde
gründlich überarbeitet, ist aber über weite Strecken ebenfalls ident mit jenem der ÖM. Mit dabei
sind natürlich auch wieder die Damen und Herren des Renault-Twingo-Cups, der auch in seiner
dritten Saison nichts an Interesse eingebüßt zu haben scheint und sich als einziger Markenpokal
in Österreichs Slalomszene großer Beliebtheit erfreut.
Das Team der Cup-Leitung rund um Obmann Harald Kern hat sich mit Richard Dicketmüller,
Patrick Stingl und Christian Kellermayr ebenfalls tatkräftig verstärkt, womit in allen
organisatorischen Bereichen, angefangen von der Nennung über die technischen Abnahme bis
hin zum Internetauftritt ein wichtiger Schritt nach vorne gelingen sollte.
In der Saison 2019 sind sechs Rennen geplant, wobei der Auftakt wieder mit dem
„Raceweekend“ in Spital am Pyhrn über die Bühne gehen wird. Hier ist der Veranstalterclub
MSC-Pyhrn-Priel daran dem vielfachen Fahrerwunsch nach neuer einer Streckenführung
Rechnung zu tragen.
Ein ganz besonderer Leckerbissen wartet dann beim dritten lauf, wenn der OÖ-Cup erstmals in
der über 30-jährigen Geschichte in Melk gastieren wird. Möglich machen dies Thomas
Leichtfried und der Verein ÖAMTC-Fahrtechnik, die nach dem Aus des ROC-Cups eine Kombi-
Veranstaltung mit der ÖM geplant haben. Dass dieses Konzept gut funktioniert wurde im
Vorjahr unter anderem durch den PSV-Linz in Pichling bewiesen, der auch heuer das Finale in
einer Kombi-Veranstaltung ausrichten wird. Leider noch nicht hundertprozentig bestätigt ist das
Rennen in St.Valentin, aber der MSC-Haag mit Ex-Bergstaatsmeister Andi Stollnberger an der
Spitze arbeitet daran diesen Klassiker im Kalender zu behalten. Lauf Nummer fünf wird in
Wolfern über die Bühne gehen, wobei hier mit Patrick Stingl und seiner Truppe von PSMotorsport
ein weiterer neuer Veranstalter hinzugewonnen werden konnte.
Eine Saisonvorschau und der ein oder andere Blick in die Schraubergaragen folgen in Kürze.
Bericht:DI Martin Dall