Erst Regen, dann Sonne und viel Wald
Wer auf Meer und Strand verzichten kann, findet im Bayerischen Wald in Bayern ein attraktives Reiseziel. Die Region überzeugt durch vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten, hochwertige Gastronomie, abwechslungsreiche Landschaften und zahlreiche Fotomotive – ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Aufenthalt.
Die Schattenseite ist oft das Wetter, eine Sonnenscheingarantie gibt es in unseren Breitengraden nicht.
Die ersten Tage Anfang August waren durch regnerisches, windiges und kühles Wetter geprägt. Dieses Wetter entsprach nicht den typischen Erwartungen an einen erholsamen Urlaub.
Bodenmais ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Regen und als heilklimatischer Kurort anerkannt. Der Ort verfügt über etwa 3600 Einwohner und zeichnet sich durch eine ruhige, erholsame Atmosphäre sowie einen gepflegten Kurpark aus.
Das Hotel Neue Post in Bodenmais bietet mit seinem umfangreichen Wellnessbereich – darunter Hallenbad, Whirlpool, Außen-Whirlpool und Sauna – zahlreiche Annehmlichkeiten, die einen erholsamen Aufenthalt auch bei schlechtem Wetter ermöglichen.
Um ein wenig Abwechslung in den Tag zu bringen, bietet sich neben zahlreichen Kirchen, diese bieten im Innenraum immer gute Motive, auch die gläserne Scheune zur Besichtigung an.
Gläserne Scheune in Viechtach:
Bei günstigen Witterungsbedingungen entfaltet die Region ihren landschaftlichen Reiz in besonderer Weise. Prägend für das Landschaftsbild sind weitläufige Wälder sowie zahlreiche Seen, darunter der Große und Kleine Arbersee sowie der Höllensteinsee.
Der Höllensteinsee ist ein Stausee, der zwischen 1923 und 1926 für das Höllenstein-Kraftwerk errichtet wurde. Er befindet sich zwischen Viechtach und Bad Kötzting und staut den Schwarzen Regen auf einer Länge von 5,6 Kilometern.
Höllensteinsee:
Der Hochfall Wasserfall nahe Bodenmais, der zweithöchste im Bayerischen Wald, ist leicht erreichbar. Der bewaldete Weg macht ihn auch an heißen Tagen angenehm zugänglich. Einzig das letzte Stück des Weges geht steiler bergauf.
Der Hochfall ist mit seinem etwa acht Meter hohen Wasserfall kleiner als der nahe Rißloch Wasserfall, zählt aber zu den schönsten Orten bei Bodenmais.
Für Technikinteressierte, insbesondere im Bereich historischer Technologien, bietet Bayerisch Eisenstein das Localbahnmuseum. Dieses wird seit 1994 vom Bayerischen Localbahn Verein e.V. betrieben.
Der Rundgang bietet einen kompakten Überblick über die bayerische Eisenbahngeschichte von 1876 bis heute.
Ein Museum anderer Art findet sich in Tittling, das Museumsdorf Bayerischer Wald.
Auf einem Gelände von 25 ha befinden sich über 150 Gebäude aus der Zeit von 1580 bis 1850, alte Bauernhöfe aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, alte Kapellen, Mühlen und Sägen. Es zählt damit zu den größten Freilichtmuseen in Europa und entstand in 25 Jahren Bauzeit. Nicht ausschließlich, aber gerade zum Fotografieren lohnt sich ein Besuch.
























