K&F Concept Filter

Filter, zumindest viele früher verwendete Filter,
haben in der digitalen Fotografie an Bedeutung verloren.
Ausnahmen, für mich jedenfalls, sind Polfilter, Graufilter
und Grauverlaufsfilter.

Dies sind Filter, welche sich durch postprocessing nur
schwer, bis überhaupt nicht, ersetzen lassen.

Natürlich kann man in Lightroom z.B. einen Verlauf
anwenden.
Nicht mehr vorhandene Bildinformationen
kann man aber nicht zurückholen.

Polfilter und Graufilter verwende ich auch bisher schon,
als Schraubfilter.
Bei Verwendung des Polfilters funktioniert das ohne Probleme,
beim Graufilter kommt es schon vor, dass man mehrmals
den Filter entfernt und wieder anbringt.
Kein großes Problem, aber umständlich.
Ein Steckfilter ist schnell entfernt und wieder angebracht.

Warum ich dann überhaupt vorher zu den Schraubfiltern gegriffen habe?
Kurz und knapp, der Preis ist günstig gegenüber Steckfiltersystemen.
Kauft man Filter und ist noch unsicher, ob man diese tatsächlich
oft verwendet, dann probiert man halt erstmal Schraubfilter.

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Spätestens beim Grauverlaufsfilter aber, ist für mich ein
Schraubfilter keine Option.

Ich möchte den Verlauf meinem Bildaufbau entsprechend
ausrichten, nicht den Bildaufbau nach dem Verlauf.
Da gibt es keine Alternative zum Steckfiltersystem.

Der Preis.
Ja, genau das Thema hat mich lange zögern lassen.
Lee, NiSi und andere sogenannte Premiumhersteller rufen
schon mal Setpreise von €400,- bis €700,- auf, je nach Umfang.

Das ist dann schon eine Ansage, man überlegt und denkt:
„Man gönnt sich ja sonst nichts.“
Dann kehrt wieder Vernunft ein:
„Es ist ein Hobby und ich muss immer noch arbeiten für mein Geld“

Unglaublich, aber wahr, die Vernunft hat gesiegt.

Ich habe mich dann ein wenig informiert und bin auf das Set von K&F Concept
gestoßen.
€160,- für Filterhalter, Adapterringe, Graufilter und Grauverlaufsfilter –
das klingt schon wesentlich besser.

Herstellerseite gesucht – rund €110,- mit Gratisversand.
Bestellt und nach knapp 2 Wochen angekommen.

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Sauber verpackt, ein paar Fotos über Umverpackung, Filtertaschen etc. folgen
in nächster Zeit noch.
Filter in Kunstledertaschen, sauber und gut zum Entnehmen.
Filterhalter, angeblich aus Flugzeugaluminium, sieht ordentlich
verarbeitet aus.
Dazu Adapterringe, für Verwendung des Filterhalters an unterschiedlichen
Objektivgewindegrößen.

Erster Eindruck – da hat sich jemand Mühe gegeben, um ein sauberes Produkt
an den Kunden zu bringen – top.

Nachteil, bei K&F gegenüber anderen Systemen, dies soll
nicht unerwähnt bleiben, kein integrierter Polfilter.
Hier werde ich dann einfach das Filtersystem an meinem
Schraubfilter anbringen.
Zusätzlich ist es dann möglich im Filterhalter noch
zwei Steckfilter, z.B. Graufilter und Grauverlaufsfilter,
zu verwenden.

Teil 2 folgt nach den ersten Tests....

Optik ist gut, mal sehen wie sich K&F in der Praxis schlägt.


SIGMA 70-200 mm in der Praxis

Das Sigma 70-200 mm F2,8 DG OS HSM Sports.
Wie schlägt es sich in der Praxis?
Es ergab sich in den letzten 3 Monaten doch schon ab und zu
die Möglichkeit es einzusetzen.

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1,8kg ist ein Brocken, ja, aber doch knapp ein halbes Kilogramm
leichter als das NIKKOR 200-500mm.
Natürlich endet die Brennweite dort, wo diese beim NIKKOR anfängt,
da muss man halt auch überlegen, ob man die Brennweite
über 200mm benötigt.
Lichtstärke wiederum klarer Vorteil SIGMA – F2.8 zu F5.6

Die 0,5kg und auch die kompakteren Maße, somit auch der Schwerpunkt-
ja, all das merkt man, wenn man sich bewegt mit der Kamera.
Dies spricht jetzt weder für das SIGMA, noch gegen das NIKKOR,
sondern dafür seine Wahl danach zu treffen, welches Objektiv
für die avisierten Motive am besten passt
.

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Qualität? Top!
Schöner weicher Hintergrund, gute Schärfe.
Schärfe ist bei Offenblende gut und abblenden
auf F4 bis F6.3 steigert nicht nur die Tiefenschärfe,
sondern auch der allgemeine Schärfeeindruck
verbessert sich nochmals.

100flow.jpg 100pro.jpg 100zapf.jpg 200pro.jpg

Ein paar Ausschnitte, 100% und 200%, im Slider.

Mehr Fotos SIGMA 70-200mm hier

Lies mehr…

Sigma 70-200 mm F2,8

Die Lücke ist geschlossen.

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Ein Jahr ist jetzt vorüber, seit die D850 eingezogen ist.
Ein Jahr in dem alle Träume vom weiterverwenden der alten
Objektive ausgeträumt wurden, Ausnahme das Tamron SP AF 90mm F/2.8 Di Macro.

Weitwinkelbereich mit 17-35mm und 24-70mm neu, dazu 50mm Festbrennweite
und das NIKKOR 200-500 mm wurden angeschafft.

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Es blieb eine Lücke oberhalb von 70mm und eben diese ist jetzt geschlossen,
mit dem Sigma 70-200 mm F2,8 DG OS HSM Sports.

Noch war nicht allzu viel Gelegenheit zum Testen, ein paar Fotos von der Weihnachtsdeko
und ein paar Landschaftsaufnahmen im Nebel.
Was sich aber sagen lässt, der AF arbeitet sehr gut bei wenig Licht und auch im Nebel.
Daher nicht so uninteressant diese beiden Motive, insbesondere die Lichtsituationen.

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Fortsetzung folgt .... sobald sich die Möglichkeit zu mehr Tests ergibt.

Ein paar technische Daten:

Brennweite: 70-200 mm
Bildwinkel: 34,3°-12,3°
Filterdurchmesser: 82 mm
Lichtstärke:2.8
Blendenlamellen: 11
Kleinste Blende: 22
Gewicht:1.805 g

Mitgeliefertes Zubehör: Köcher, Gegenlichtblende, Stativschelle

Ein paar Fotos mit dem SIGMA 70-200mm

Funk Fernauslöser TW-283

Es gibt ja die Möglichkeit mit Selbstauslöser zu arbeiten oder
die App Snapbridge mit dem Smartphone zu verwenden,
um Erschütterungen beim Auslösen vom Stativ bei LZB zu vermeiden.

Jetzt passiert es mir meistens, dass ich vergesse den Selbstauslöser
wieder zu deaktivieren, nervt beim nächsten Foto ohne Stativ.
Arbeiten mit Snapbridge funktioniert, aber erfordert auch
jedes Mal Geduld, bis alles eingerichtet ist.

Daher habe ich mich für einen Fernauslöser entschieden,
um Bewegungsfreiheit zu erhalten für eine Lösung,
welche nicht nur kabelgebunden arbeitet.

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Jetzt ist das kein Zubehör für jeden Tag,
braucht man halt nicht immer, daher wollte
ich es auch preislich im Rahmen halten.
Entschieden habe ich mich für den Pixel TW-283,
dieser liegt preislich bei ca. €40,-

Dafür erhält man einen Sender und einen
Empfänger.
Der Empfänger wird am Blitzschuh befestigt
und mittels beiliegendem Kabel mit der Kamera verbunden,
um den Sender kabellos verwenden zu können.
Es besteht aber auch die Möglichkeit den Sender
mittels Kabel, ohne Empfänger, zu verwenden.

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So kann man den Auslöser für Einzelbild, Serie,
Bulb-Modus
oder auch für Timerfunktionen
verwenden.

Habe jetzt nur kurz getestet, dass Sender und Empfänger
ordnungsgemäß funktionieren.
Soweit scheint alles sehr gut zu funktionieren,
eingehende Prüfung wird dann bei den nächsten
LZB`s vorgenommen.

Fotos: pixelhk.com

Wächter der Zeit

Die unendliche Suche nach Motiven....
Ruinen bieten fast immer ein gutes Motiv, doch meist auch sehr ähnliche Fotos,
falls nicht in eine außergewöhnliche Landschaft eingebettet.

Daher ist die Ruine Waxenberg im Moment eine sehr
interessante Location.
Die Ruine ist momentan Heimat der Wächter der Zeit - Guardians of Time.

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Die Wächter der Zeit, erschaffen vom österreichischen Künstler
Manfred Kielnhofer
, sind an Mönche erinnernde Figuren.
Schon 2006 entstand die erste dieser Figuren, welche an verschiedenen
Plätzen erscheinen und verschwinden.

Kielnhofers „Wächter“ erscheinen und verschwinden, nie können wir vorausahnen,
wo sie das nächste Mal auftauchen. So sollen wir daran erinnert werden,
dass wir niemals unbeobachtet sind. Jede unserer Taten wird von den Wächtern
gesehen und bewertet. Sie waren schon da, lange bevor Menschen die Erde bevölkerten…
(Quelle: Kunstkritik- Martina Gansterer).

Die Figuren bestehen aus Polyester und in einer Größe
von 2.2 x 2.2 x 2.2 m liegt der Preis bei €10.000,-

Nicht nur quer durch Österreich sind die Wächter der Zeit zu
sehen, sondern rund um die Welt.
Stonehenge, vor dem Weißen Haus in Washington, an der
chinesischen Mauer .... und bei der Biennale in Venedig 2019,
überall tauchten die Wächter der Zeit auf.

_DSC4991.jpg _DSC5011.jpg _DSC5023.jpg

Sehr gut fügen sich die Wächter auch in die Ruine Waxenberg ein,
ein sehr passendes Ambiente für die Figuren.
Interessant anzusehen und auch sehr gute Fotomotive.

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